Nicht hektisch werden

Das 1:1-Unentschieden in der Vorwoche gegen Real Atlas – kein Problem, findet Mittelfeldmotor Philipp Geier. „Dadurch konnten wir erkennen, woran wir noch arbeiten müssen.“ „Sehr gut“ gearbeitet haben seine Teamkameraden während der Trainingseinheiten unter der Woche. Am Sonntag geht’s am Bozner Pfarrhof gegen Jugend Neugries. Um 15.30 Uhr ist Anstoß.

Nicht hektisch werden – das ist, was die Mitspieler von Philipp aus ihrer vergangenen Partie mitnehmen. „Wir sind nach einer guten Vorbereitung und dem Pokalhinspielsieg mit viel Selbstvertrauen in das 1. Meisterschaftsspiel gegangen, jedoch ist der Saisonauftakt für jede Mannschaft nie leicht.“ Schlägt Philipp einen ähnlichen Ton an, wie letzte Woche Patrizio Guarnieri. „Wir hatten trotz vieler Torchancen nicht das nötige Glück auf unserer Seite um das Spiel zu gewinnen. Aber viele Ansätze lassen mich positiv auf die nächsten Spiele blicken.“ Doch er lässt auch keine Zweifel, dass am Sonntag vieles besser werden soll. Gerade die Chancenauswertung muss verbessert werden. „Durch unser Saisonziel ist die Marschroute ohnehin immer auf Sieg ausgelegt. Wir wissen, dass wir jeden schlagen können, wenn wir unsere Leistung abrufen.“ Doch im Team ist man bereits gewarnt, „wir dürfen den nächsten Gegner wegen des Ergebnisses aus dem 1. Spiel(0-7) auf keinen Fall unterschätzen, jedes Spiel musst erst gespielt werden.“

Diese positive Einstellung nimmt Philipp auch aus der Entwicklung seiner Mitspieler. „Am meisten überrascht mich die Entwicklung unseres Stürmers Philipp Hiegelsperger, der trotz seines noch jungen Alters schon zu einer unverzichtbaren Stammkraft gereift ist und sich stetig verbessert. Auch die Rückkehr von Stephan Wach nach jahrelangen Verletzungssorgen ist bemerkenswert und sehr wertvoll für die Mannschaft.“

Damit es nicht wieder zu einer ähnlichen Enttäuschung wie letzte Woche kommt, gilt es hoch konzentriert in das Auswärtsspiel zu gehen. „Die größte Schwachstelle ist sicherlich die Breite des Kaders, die wir hoffentlich durch den einen oder anderen Spieler aus der Jugend beheben werden. Einige hatten schon die Möglichkeit sich in der Vorbereitung zu zeigen und haben einen starken Eindruck hinterlassen,“ blickt Philipp in eine hoffentlich erfolgreiche Zukunft.

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